„In einer Pressemitteilung der drei bisherigen Unterstützerparteien der Ortskernumgestaltung wurden der SPD „Fehlinformationen“ und „Halbwahrheiten“ vorgeworfen“, beginnt eine Reaktion der SPD darauf.
„Der erste dabei angesprochene Aspekt beschäftigt sich mit den 8 Mio. € Kosten auf Pump“. Unserer Kommune werden am Ende des Jahres nach eigenen Angaben minus 7,1 Millionen Barvermögen fehlen (siehe: https://www.everswinkel.de/de/rathaus/ dann Sitzungsdienst wählen, dann Info für Bürger wählen, obere Zeile auf Juni 2025 einstellen, dann den Hauptausschuss am 24.6.2025 und dort NÖ Niederschrift öffentlich dort sollte die Anlage des Finanzstatusberichtes sein). Um anfallende Ausgaben bezahlen zu können, muss sich Everswinkel Geld leihen. Umgangssprachlich „Leben auf Pump“. Dabei ist es dann relativ unerheblich ob möglicherweise die Hälfte vom Land übernommen wird. Dessen Geld stammt auch aus den Steuergeldzahlungen von uns allen. Wie man am Samstag dazu auf der WDR-Nachrichtenseite lesen konnte, fehlen NRW für das laufende Jahr zusätzliche 1,3 Milliarden €, für die wohl ebenfalls zusätzliche Schulden gemacht werden sollen, also erneut auf Pump“ erläutert die SPD ihren Informationsstand zu den Kosten der Ortskernumgestaltung.
„Der zweite konkret angesprochene Aspekt behandelt die Parkplätze im Ortskern. Laut Darstellung des Planers werden am Parkplatz Brunnenstraße 15 Parkplätze wegfallen
siehe: https://www.everswinkel.de/de/rathaus/ dann Sitzungsdienst wählen, dann Info für Bürger wählen, obere Zeile auf September 2024 einstellen, dann den Ausschuss für Ausschuss Planung/Umwelt/Klima (PUK) am 03.09.2024 anwählen und erneut NÖ anwählen (Niederschrift öffentlich) und an der Kirchmauer sämtliche 16 Parkplätze (siehe: https://www.everswinkel.de/de/rathaus/ ) dann Sitzungsdienst wählen, dann Info für Bürger wählen, obere Zeile auf August 2024 einstellen, dann den Ausschuss für Ausschuss Planung/Umwelt/Klima (PUK) am 06.08.2024 anwählen, dann die Anlage 1 öffnen. Die Karte zeigt die Kirchmauer nach dem Umbau ohne Parkplätze und Bäume davor.
Im Ortskern bedeutet dieser Umbau den Wegfall von ca. 22 % der Parkplätze. Bisher ging es immer um die Veränderung der Parkplatzahlen im Ortskern. Jetzt zieht die Koalition aus CDU, FDP und Grüne, wie zuvor bereits der Bürgermeister, den Kreis um den Ortskern größer. Sie beziehen die dort befindlichen Parkplätze mit in die Rechnung ein. Dies beweist zwar mathematische Kreativität, ändert aber nichts daran, dass an der Kirchmauer und auf dem Parkplatz Brunnenstraße insgesamt 31 Parkplätze wegfallen sollen. Niemandem, der ein schweres Paket zur Postfiliale bringen will, ist geholfen, wenn er einen Parkplatz an der Hovestraße findet. Schönrechnen hilft da auch Niemandem“, reagiert die SPD auf die neue Art der Berechnung. „ Dritter Aspekt: die Bäume. Es sollen 10 der großen Bäume gefällt werden, darunter sämtliche an der Kirchmauer (siehe ebenfalls Anlage 1 PUK vom 06.08.2024). Selbst wenn dafür an anderer Stelle 10 neue gepflanzt würden, wäre der Verlust immens. Um die Sauerstoffproduktion eines alten Baumes zu ersetzen brauch man ca. 4 bis 5 neue Bäume. Bis diese den gleichen Schatten werfen, vergehen Jahrzehnte“, wird hierzu die Überzeugung der SPD dargestellt.
Übrigens halte die SPD eine schleichende, auf 10 Jahre ausgedehnte Baustelle im Ortskern für eine, die lokalen Geschäfte, beeinträchtigende Dauermaßnahme.
„Der Zusammenschluss aus CDU, FDP und Grünen greift verzweifelt nach dem letzten Strohhalm und versucht den immer lauter werdenden Unmut über die Pläne zur Ortskernumgestaltung wegzureden und schönzurechnen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich aber z.B. in den Sitzungsprotokollen von den Fakten überzeugen“, heißt es abschließend.
Das Fazit der SPD lautet:
1. Das Geld für die Maßnahmen zur Umgestaltung des Ortskerns wird komplett geliehen, d.h. es ist kein Barvermögen dafür vorhanden. Unsere Ausgaben müssen über Schulden finanziert werden.
2. 10 große Bäume müssen gefällt werden.
3. 31 fußläufig erreichbare Parkplätze im Nahbereich von Banken, Geschäften, Post, Kirche und Apotheke sollen wegfallen.