Die Parkplätze im Ortskern werden dringend benötigt um den Besuch von Banken, Apotheke, Ärzten, Post und Geschäften zu ermöglichen. Durch die umliegenden Bauernschaften haben wir viele Einwohner, die nur mit dem Auto in den Ortskern gelangen können, da viele Bereiche nicht an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen. Regelmäßig gibt es auch Veranstaltungen in Gaststätten oder Kirche im Zentrum des Ortes, die von auswärtigen Besucher angesteuert werden, hierzu gehören z.B. Hochzeiten, Geburtstags- oder Trauerfeiern. Zusätzlich führt der zunehmende Anteil älterer Menschen in unsere Gesellschaft dazu, dass diese häufiger auf ein Auto angewiesen sind. Auch das immer noch im Gespräch befindliche Ärztezentrum benötigt für die Erreichbarkeit Parkplätze im direkten Umfeld.
Laut Planung für die Ortskernumgestaltung sollen insgesamt 31 Parkplätze im Ortskern entfernt werden. Darunter sind sämtliche Parkplätze an der Kirchenmauer. Nur die SPD hat gegen die Beschlüsse hierzu gestimmt. Dass so das Einkaufen und der Besuch im Ortskern unattraktiver und für viele ältere und kranke Menschen schwieriger werden, interessierte nicht. Noch befinden wir uns in der Planungsphase und können diesen Kahlschlag bei den Parkplätzen verhindern.
Geplant waren neue Parkplätze am Schulzentrum in Everswinkel. Diese für unsere Lehrer dringend benötigten Abstellmöglichkeiten sollten gegenüber den vorhandenen Parkplätzen entlang der Festhalle entstehen. Bereits heute gibt es dort zu wenige Parkplätze und der Mangel wird sich noch vergrößern, da die CDU dafür gesorgt hat, dass an Haus Borg zukünftig nicht mehr in der Nähe der Schule geparkt werden kann. Mit der Parkplatzerweiterung verbunden werden sollte eine U-förmige Umfahrung der Parkbuchten, wodurch die Schüler sicher zur Schule gebracht werden könnten. Diese Durchfahrt würde den Schulweg sicherer machen, da zukünftig aufgrund der ca. zweijährigen Sperrung der Münsterstraße und durch den zusätzlich geplanten Kindergarten neben dem Vitusbad mehr Verkehr auf der Alverskirchener Straße sein wird.
Weitere Tempo 30 Bereiche werden benötigt. Sehr deutlich wird dies an der Hovestraße. Hier ist die Fahrbahn besonders schmal, es begegnen sich dort aber regelmäßig Busse, LKW, Tanklastzüge, Traktoren teilweise mit landwirtschaftlichen Anhängern und PKW mit Fahrradfahrern, was das Radfahren besonders risikoreich macht. Neulich hörte ich dort, wie ein Fahrzeugführer einem Radfahrer zurief: „Verschwinde hier von der Straße“. Auch der Bürgersteig ist dort in Teilen sehr schmal. Da wir die Hovestraße momentan nicht verbreitern können, sollten wir diesen Bereich auf Tempo 30 begrenzen, um das Gefahrenpotential dort zu entschärfen.