Klimaschutz – Viele reden, Maßnahmen machen den Unterschied


Samstag 29 August, 2020


„Schon seit vielen Jahren stellt sich die SPD in Everswinkel die Frage, was wir vor Ort beschließen müssen, um den weiteren Anstieg der Temperaturen und damit das Fortschreiten des Klimawandels zu verlangsamen. Deshalb hat sie regelmäßig Anträge in den Bereichen Bauen, Verkehr, Umwelt und Energieversorgung gestellt. Hört man aktuell den Politikern der verschiedenen Parteien vor Ort zu, könnte man glauben es ist gut bestellt um den Umwelt- und Klimaschutz in Everswinkel und Alverskirchen. Schaut man aber genauer hin, entdeckt man häufig außer Überschriften und schönen Worten keine konkreten Maßnahmen“, beginnt eine aktuelle Analyse der lokalen SPD. „Besonders ärgerlich für die SPD-Fraktion ist das Werben mit diesen Themen durch die Parteien, die in den zurückliegenden Jahren hierzu fast jeden konkreten Antrag abgelehnt oder bisher erst gar keinen gestellt haben. Ganz aktuell zu den Haushaltsberatungen für 2020 formulierte die SPD folgende Anträge:
1. Stromkunden, die den Stromverbrauch reduzieren, sollten mit einem Bonus belohnt werden.
2. Finanzielle Anreize für den Wechsel zu stromsparenden Haushaltsgeräten sollten ermöglicht werden.
3. Ein Blockheizkraftwerk für das Baugebiet Bergkamp III sollte geplant werden“, zählt die SPD auf. „Sämtliche Anträge wurden von CDU und FDP abgelehnt. ‚Geht nicht‘ hieß es aus beiden Fraktionen einhellig. Dabei haben wir alle beim Versuch zur Überwindung der Pandemiefolgen gelernt, was alles möglich ist.
Besonders zum Thema der klimaverträglichen Wärmeversorgung für Wohnungen habe die SPD wiederholt Anträge gestellt: bei der Planung der Baugebiete Möllenkamp III, Große Kamp, Königskamp II und zuletzt beim Baugebiet Bergkamp III. Mit zum Teil fadenscheinigen Argumenten sei all‘ dies von CDU und FDP abgelehnt worden, wird aufgezählt. ..Die Behauptungen reichten von ‚das rechnet sich nicht‘ bis ‚das ist den Investoren nicht zuzumuten‘. Noch im Dezember 2019 hätte es zum Bergkamp III die Antwort gegeben, dort seien die Planungen bereits zu weit fortgeschritten, um ein Blockheizkraftwerk noch zu berücksichtigen, obwohl der Bebauungsplan auch im Herbst 2020 noch in Arbeit ist.
4. „Oder betrachten man die Verwirrung um die von der CDU zunächst beantragten Nistkästen im letzten Jahr. Zuerst sollte die Verwaltung sich darum kümmern, dann wurde berichtet dass es Kosten verursache. Wonach die CDU die Nistkästen dann lieber über die örtlichen Vereine aufgehängt und betreut sehen wollte. Verschiedene Vereine haben dann Nistkästen gebaut und aufgehängt. Alleine die SPD hat über 160 Nistkästen gegen eine Spende an interessierte Privatpersonen abgegeben“, beginnt eine Aufzählung verschiedener SPD-Aktionen zum Themenbereich Klima- und Umweltschutz.

Verschiedene Nist- und Futterkästen aus Holz

Die SPD hat schon über 160 Nistkästen gegen eine Spende an Interessierte abgegeben. Fledermaus- und Spatzenkästen sowie Insektenhotels runden das Angebot jetzt ab.

5. „Seit mehreren Jahren verteilt die SPD kostenlos Tüten mit Blumensamen zur Unterstützung der heimischen Insekten. 2019 wurde der SPD-Antrag, mehr Bäume anzupflanzen, einstimmig angenommen. Leider ist in 2020 bisher noch kein Baum neu gepflanzt worden. Mehrere Jahre schon gibt die SPD auf dem Wochenmarkt kostenlos Jutetaschen ab, damit diese Plastiktüten ersetzen. Seit über 25 Jahren organisieren wir regelmäßig einen Staudentausch bei dem überzählige Pflanzen neue Besitzer finden. Noch länger veranstaltet die SPD vor Ort mittlerweile zwei Flohmärkte,im Frühjahr und im Herbst, die sich eines stetig steigenden Zuspruchs erfreuen. Diese helfen Nachhaltigkeit zu praktizieren, damit gebrauchte Dinge länger genutzt werden“, listet die SPD auf. „Dies alles zeigt, wer in Everswinkel jahrzehntelang aktiv für Klima- und Umweltschutz eintritt. Wir reden nicht nur darüber, sondern tun aktiv etwas.

Menschenmenge in der Festhalle Everswinkel

Die Flohmärkte unterstützen nachhaltiges Handeln.

6. Zusätzlich zu den seit vielen Jahren von der SPD immer wieder gestellten Anträgen zur regenerativen Energieerzeugung, hat die SPD Windkraftanlagen auf dem Gelände des ehemaligen Tanklagers ins Gespräch gebracht. Mehrfach hat die SPD gefordert, Baugebiete so zu planen, dass die Hausdächer optimal für die Nutzung von Solaranlagen nach Süden ausgerichtet sind.

Solar- und Photovoltaikpanel auf einem Hausdach

Die Nutzung regenerativer Energie sollen in den Bebauungsplänen verankert werden.

 

 

 

7. Die SPD mahnt seit Jahren Preissenkungen beim Busverkehr zwischen den Ortsteilen und eine Ausweitung des Busverkehrs in die Nachbarkommunen an, damit die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver werden und so der Individualverkehr reduziert werden kann.
8. Es gab Anträge zum Einsatz von LED-Lampen im Straßenverkehr und zum maßvollen Umgang mit Flächen beim Wohnungsbau. Dazu gehört es auch, kleinere Wohneinheiten und Mehrfamilienhäuser in den Bebauungsplänen vorzusehen“, wird die Vielfalt der Anträge beschrieben.

„Unter spd-everswinkel.de/antraege könne man die gestellten Anträge nachlesen. Sie werden sich wundern, was schon alles von CDU und FDP abgelehnt wurde. Das waren die Parteien, die sich nun angeblich für die Natur einsetzen. Übrigens, es reicht nicht aus, sich vor Ort wiederholt an die Aktionen der SPD anzuhängen bzw. deren Anträge leicht abgewandelt zu wiederholen. Wir sind sicher, dass die Wählerinnen und Wähler diese wahltaktischen Manöver leicht durchschauen“, resümiert die SPD-Fraktion anschließend.

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